DIY Ideen für einen aufgeräumten Schreibtisch.




Die letzten nass-kalten Nachmittage hatten schon auch ihr Gutes.
Ich habe mich endlich dazu aufgerafft ein lang aufgeschobenes Projekt in Angriff zu nehmen:
Ordnung auf meinem Arbeitstisch zu schaffen.
Ha, klingt easy? War es gar nicht.

Dort findet man stapelweise Briefe, bekritzelte Post-its, Rechnungen, Garantiezettel, Papier-Schnipsel und Ausgeschnittenes aus Zeitschriften.
Dazwischen Bastelmaterial, Masking Tapes, leere Espressotassen, Stifte, Schere und Nagellack (!).

Auf jeden Fall ist das nicht gerade die beste Atmosphäre, um entspannt zu arbeiten - 
von dem schlechten Licht, dass es nun auf mich wirft, mal ganz abgesehen.

Also habe ich in den vergangenen Tagen rigoros ausgemistet und mir gleich zwei neue Helfer für die Arbeitsfläche gebastelt:




Zum einen diesen sogenannten Stifteköcher oder auch Stifte Organizer.
Den braucht es auf jedem Schreibtisch. Und weil ich die nirgendwo in Schön finden konnte, habe ich zwei günstige Organizer in Babyblau (jeweils 1 € das Stück) gekauft, diese in Gold umgesprüht und nach dem Trocknen mit Heißkleber aneinandergeklebt.
Zusammen schaffen sie nun Platz für Stifte, Schere, Pinsel und sogar die ein oder andere Blume.


DIY Stifte Organizer




Für all die Kleinigkeiten, die ansonsten immer gerne auf dem Schreibtisch rumflattern, ist dieser Wandorganizer perfekt. Die Idee zu diesem Origami Organizer habe ich im COUCH Magazin gefunden und für mich ein klein wenig abgewandelt. Bis auf die Trocknungszeiten ist auch dieser Organizer sehr schnell und einfach nachzumachen:


DIY Origami Organizer

 

Für den Organizer brauchst du:

○ Papier 
○ Wasserfarben, Acrylfarbe,
○ Pinsel, Zahnbürste
○ Zeitungspapier als Unterlage
○ Schere
○ Sperrholz (in gewünschter Größe)
○ zwei kleine Bilderhaken
○ doppelseitiges Klebeband


So gehts:

Gesprenkeltes Papier

Für dieses lustig gesprenkelte Papier braucht ihr eine Zahnbürste und Wassermalfarben. 
Kennen wir ja alle noch aus unserer Schulzeit. 
Meine Tochter hatte auch ihren Spaß dabei, NUR sorgt unbedingt für ausreichend Zeitungspapier links, rechts, oberhalb und unterhalb des Papiers und spart euch die Putzorgie danach! ;-)

Mit der altbekannten Spritztechnik lassen sich aber ohne großen Aufwand tolle Effekte auf Papier zaubern. Für die ganz feinen Punkte nehmt ihr am besten ein kleines Sieb. Dafür rührt ihr die Wasserfarben mit der Zahnbürste an und streicht diese über das Sieb. Anschließend lasst ihr das Papier (ca.24 Std.) gut trocknen und fährt wie unten beschrieben fort:





Gefalteter Umschlag

  1.   Das Papier zu einem Quadrat schneiden ( 30cm x 30cm)
  2. Diagonal falten um die Mitte des Blattes zu ermitteln und
  3. alle vier Ecken zur Mitte falten, sodass ein halb so großes Quadrat entsteht.
  4. Papier umdrehen ..
  5. und drei Ecken erneut zur Mitte falten.
  6. Die vierte Ecke nach hinten falten und vorne, damit es hält, ein kleines Stück Papier hinter die drei gefalteten Ecken kleben.

Für den Wand-Organizer braucht es neun dieser Umschläge, die ihr mit doppelseitigem Klebeband auf dem zuvor bemalten Holz aufklebt. Zum Aufhängen einfach an der Rückseite zwei kleine Bilderhaken anbringen. Verwendet ihr aber ein stärkeres und somit auch schwereres Holz, empfehle ich euch spezielle Spiegelaufhänger aus dem Baumarkt.










Wie motiviert ihr euch zum Ordnung halten und was ist eure Anti-Chaos-Strategie?


Liebe Grüße,
Rebecca






[5 x nachgefragt bei..] Betonfusion.



Hurra, ich freu mich!
Denn heute möchte ich euch meine neue Rubrik, die sich "5 x nachgefragt" nennt, vorstellen. Worum geht´s? Na um Inspiration, denn dem Internet sei Dank verirre ich mich regelmäßig auf tolle Seiten, spannende neue Shops und auf so manchen informativen und hilfreichen Blog. Neugierig wie ich bin, möchte ich ab nun regelmäßig einen kleinen Blick hinter diese tollen Shops und Blogs werfen und die Personen dahinter zu Wort kommen lassen. Und was würde sich besser anbieten, als sie einfach mal direkt zu fragen? Genau fünf Fragen zum Thema Wohnen, Schön(er) Shoppen und dem Bloggen sind es jeweils, die ich samt den Antworten hier in meiner neuen Serie veröffentlichen werde.


Beginnen möchte ich heute mit Sabine und ihrem noch sehr jungen Label Betonfusion. - ein Shopping Tipp für Concrete-Liebhaber. Sabine und ihre Arbeiten habe ich durch Zufall auf Dawanda entdeckt und war gleich begeistert von der klaren Formensprache und dem gelungenen Materialkontrast.
Außerdem zeige ich euch mein Lieblingsprodukt, die außergewöhnlichen, handgefertigten Beton-Schalen, die sich als trendige Obst- oder Gemüseschale, aber auch hervorragend als Ablage am Schreibtisch eignen und Sabine erzählt indessen im Interview, was sie an dem Werkstoff Beton so fasziniert und wovon sie sich inspirieren lässt. Kommt mit!






Liebe Sabine, erzähl doch mal ein wenig über dich, wer du bist und was du so machst?


Hallo, ich heiße Sabine und bin seit 2013 mit meinem Label Betonfusion. aktiv. Betonfusion. steht für leichtes, pures, echtes Design aus dem Material Beton. Ich verwende den flüssigen Stein gerne in Kombination mit anderen Materialien, um einen Kontrast zu erzeugen und den Charakter der Materialien noch zu verstärken. Wenn ich nicht gerade Beton verarbeite, arbeite ich z. B. an neuen Formen und Verpackungslösungen. Außerdem bin ich zweifache Mutter und werde von meinen Kindern auf Trab gehalten.

Deine Leidenschaft für Formen und Material ist in deiner Arbeit deutlich zu spüren. Woher kommt denn diese Liebe zu Beton? 


Für meine Diplomarbeit im Bereich Produktdesign habe ich mich bei der Themenwahl für ein Sitzmöbel aus Beton entschieden. Es folgte eine unendliche Recherche. Ich konnte kaum aufhören zu suchen und herauszufinden was alles möglich ist. Mir war schnell klar, dass ich kein klotziges, eckiges Gussstück schaffen wollte, sondern möglichst filigran und dünnwandig arbeiten möchte. Das Ergebnis war ein geschwungener Sessel aus Textilbeton, der aus einem Spezialbeton und einem Carbongrid entstanden ist. Die Verarbeitungstechnik nutze ich nun oftmals. So kann ich sehr leichte und dennoch stabile Objekte erzeugen. Es ist immer wieder toll über die Oberfläche zu streichen und zu sehen, wie unterschiedlich sich Poren und Schattierungen zeigen.



Gibt es einen Tipp von dir für Selbermacher, auf das man beim Verarbeiten von Beton besonders achten sollte?

Man muss sich ein wenig Zeit nehmen, um rum zu probieren. Dann bekommt man langsam ein Gefühl für das Material. Wichtig ist z. B., dass der Beton lange genug durch geknetet wird und nicht mehr Wasser verwendet wird als angegeben. 
Zum Entformen ist ein Trennmittel wichtig, da die Form sonst leidet oder sogar zerstört wird. Bei der Form selbst sollte man sich klar machen, dass der Beton alles ganz genau abbildet. D.h. jede Unebenheit aber auch Glanz oder Muster einer Oberfläche werden übernommen.

Dein Lieblingsprodukt aus deinem Shop oder gibt es ein Projekt welches du unbedingt noch umsetzen möchtest?

Grundsätzlich mag ich alle meine Entwürfe. Der Betonzeitungsständer gefällt mir jedoch besonders gut. Die Schalen und verschiedenen Schmuckstücke runden das Sortiment ab. Ich habe vor einiger Zeit ein kreisrundes Wandbild entwickelt, welches auch als Tischplatte verwendet werden kann. Aufgrunde der Größe und des Gewichts, stellt der Versand nun eine große Herausforderung dar. Ich hoffe, bald eine Lösung zu finden. Momentan arbeite ich an weiteren Ideen, so dass auch in nächster Zeit für neue Produkte made by Betonfusion. gesorgt ist. 



Und zum Schluß: Verrätst du uns deine Inspirationsquellen?

Ganz unterschiedliche Dinge. Wenn ich nach Neuem suche, nehme ich mir gerne Zeitschriften oder Bücher mit völlig anderen Themen vor. Das kann ein Comic von meinem Sohn sein oder die Motorradzeitschrift meines Mannes. Fotos von Essen, Mode, Landschaften... Meist suche ich nicht, sondern denke plötzlich, dass man diese Form oder jenes Material mal in bzw. mit Beton sehen müsste und beginne zu skizzieren oder auch direkt zu formen.



Liebe Sabine, ich sage danke für das Interview und schön, dass du dabei warst!

Betonschalen: Dawanda
Mehr von Betonfusion: Website | Shop | Facebook



Möbel selber bauen | Regal im skandinavischen Design





Möbel kaufen kann jeder. Möbel bauen auch.

Der Selbstbau ist gar nicht so schwer, wie manche vielleicht denken mögen. Und im Nachhinein ist man irre stolz auf sein individuelles Möbelstück.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Kreuzberg Chair, den ich zusammen mit meinem Mann gebaut habe? Eines meiner Lieblingsmöbelstücke und immer noch im Einsatz. Dazu darf sich ab heute ein selbstgebautes Regal gesellen.



DIY Regal



Als Vorlage für mein neues Regal diente das wunderschöne Do Shelf System von SKAGERAK.
Das habe ich vor einiger Zeit in einem Laden entdeckt und seitdem ging es mir nicht mehr aus dem Kopf; Liebe auf den ersten Blick.

Durch das helle Holz und den weißen Brettern wirkt es skandinavisch leicht und bietet genügend Platz und Stellfläche um seine Lieblingsstücke auszustellen. Und wir Dekoverrückten wissen, dass man davon nie genug haben kann. ;-)

Gebaut ist es aus gewöhnlichen Rundhölzern und den EKBY TONY Regalböden von IKEA und nach derselben Methode (also mit Gewindestangen und Muffen), wie schon meine Etagere HIER.



DIY Regal im skandinavischen Design




Kubus Kerzenständer by Lassen

DIY Regal aus Rundhölzern



Habt ihr auch schon Möbel selbst gebaut oder kauft ihr dann doch lieber?
Wenn ihr mögt, zeigt mir eure Kunstwerke oder berichtet mir von euren Erfahrungen in den Kommentaren. Ich bin sehr gespannt.


Alles Liebe,
Rebecca



PS: Liebe Astrid, herzlichen Dank für die traumhaften Papierlichter! Sie sind einmalig schön und wie du siehst, habe ich auch schon den richtigen Platz für sie gefunden.



DIY Muttertagsgeschenk | Quilling Hearts


Wer viel mit Papier arbeitet, dem ist das Wort "Quilling" bestimmt ein Begriff.
Quilling ist eine alte Papiertechnik, bei der dünne Papierstreifen zu verschieden großen Kreisen und Spiralen gerollt, geformt und geklebt werden. Danach setzt man die so entstandenen Formen zu Bildern oder Figuren zusammen.

Die Basis jeder Quilling Arbeit ist verschieden farbiges Papier. Das bekommt man bereits in schmalen Streifen zu kaufen oder man schneidet es, so wie ich für die Herzen, einfach selbst zu.
Zum Aufrollen der Streifen gibt es sogenannte Quillingnadeln, die vorne in der Spitze einen kleinen Schlitz besitzen, in dem man das Papier einlegen kann um es besser aufzuwickeln.
Natürlich geht aber auch ein dünner Holzstab wie etwa ein Schaschlikspieß oder auch ein Zahnstocher.

Für diese hübschen und individuellen Geschenkherzen braucht es zwar ein wenig Zeit, aber die Mühe lohnt sich auf jeden Fall und man kann sie auch ganz wunderbar mit Kindern basteln und anschließend gemeinsam befüllen.



Was ich dir immer schon mal sagen wollte.

Befüllt werden meine Geschenkboxen für den Muttertag nicht wie üblicherweise mit Pralinen oder Schokolade, sondern mit ein paar persönlichen Gedanken und selbstgeschriebenen Zeilen. Die bleiben nämlich im hektischen Alltag viel zu oft einfach ungesagt.




Du brauchst:

  • Herzschachteln
  • buntes Papier
  • Schere und Kleber
  • Acryllack in Grau und Weiß (meine momentane Lieblingsfarbe von Anna von Mangoldt)

So geht´s:

  • Die Schachteln mit der Acrylfarbe bemalen und gut trocknen lassen.
  • In der Zwischenzeit das Papier in ca. 5mm breite Streifen schneiden. Je länger ihr die Papierstreifen schneidet, desto größer wird auch die Spirale.
  • Das Streifenende über einen Schaslikspieß ziehen und das Papier ganz darauf aufwickeln.
  • Nach dem Aufrollen den Holzstab entfernen und an der Spitze etwas Kleber auftragen um die Rollen dann auch zu fixieren.
  • Die fertigen Papierspiralen nun auf dem Deckel der Schachtel aufkleben und mit einem breiten Papierstreifen um den Deckelrand abschließen. Fertig zum Befüllen. :-)






Viel Spaß beim Quilling und zeigt mir doch eure Ergebnisse dieser tollen Basteltechnik!
Alles Liebe,
Rebecca






[Das Beste aus Resten] Holzpyramiden zur Schmuckaufbewahrung



Wer gerne Schmuck trägt, möchte diesen natürlich auch besonders schön aufbewahren. Stimmts? ;-) Deshalb habe ich am Wochenende diese verschieden großen Dreiecke aus Holzresten gesägt, denn darauf lassen sich ganz wunderbar und jederzeit griffbereit allerlei Armreifen und Ketten aufhängen.






Wie ihr seht, sind die Schmuckpyramiden ein ganz einfaches Mini-DIY.
Holzreste findet ihr für wenig Geld in jeder Tischlerei oder auch sehr günstig im Baumarkt beim Holz-Zuschnitt. Dann die gewünschte Form mithilfe eines Lineals aufzeichnen und am besten mit einer Gehrungssäge ausschneiden. Abschließend die Kanten mit feinem Schleifpapier schleifen und fertig ist die Schmuckaufbewahrung mit natürlicher Note.







Zum Schluß möchte ich gerne noch die zwei Gewinner der Posterlounge Verlosung verraten.
Je einen €50 Gutschein für den Posterlounge Shop haben gewonnen:
Herzlichen Glückwunsch ihr zwei und viel Freude beim Aussuchen eures Lieblingsposters! :-)

Alles Liebe,
Rebecca
Bildquelle: Yes|Brandy Pham




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