Dienstag, 19. Mai 2015

[5 x nachgefragt bei..] Betonfusion.



Hurra, ich freu mich!
Denn heute möchte ich euch meine neue Rubrik, die sich "5 x nachgefragt" nennt, vorstellen. Worum geht´s? Na um Inspiration, denn dem Internet sei Dank verirre ich mich regelmäßig auf tolle Seiten, spannende neue Shops und auf so manchen informativen und hilfreichen Blog. Neugierig wie ich bin, möchte ich ab nun regelmäßig einen kleinen Blick hinter diese tollen Shops und Blogs werfen und die Personen dahinter zu Wort kommen lassen. Und was würde sich besser anbieten, als sie einfach mal direkt zu fragen? Genau fünf Fragen zum Thema Wohnen, Schön(er) Shoppen und dem Bloggen sind es jeweils, die ich samt den Antworten hier in meiner neuen Serie veröffentlichen werde.


Beginnen möchte ich heute mit Sabine und ihrem noch sehr jungen Label Betonfusion. - ein Shopping Tipp für Concrete-Liebhaber. Sabine und ihre Arbeiten habe ich durch Zufall auf Dawanda entdeckt und war gleich begeistert von der klaren Formensprache und dem gelungenen Materialkontrast.
Außerdem zeige ich euch mein Lieblingsprodukt, die außergewöhnlichen, handgefertigten Beton-Schalen, die sich als trendige Obst- oder Gemüseschale, aber auch hervorragend als Ablage am Schreibtisch eignen und Sabine erzählt indessen im Interview, was sie an dem Werkstoff Beton so fasziniert und wovon sie sich inspirieren lässt. Kommt mit!






Liebe Sabine, erzähl doch mal ein wenig über dich, wer du bist und was du so machst?


Hallo, ich heiße Sabine und bin seit 2013 mit meinem Label Betonfusion. aktiv. Betonfusion. steht für leichtes, pures, echtes Design aus dem Material Beton. Ich verwende den flüssigen Stein gerne in Kombination mit anderen Materialien, um einen Kontrast zu erzeugen und den Charakter der Materialien noch zu verstärken. Wenn ich nicht gerade Beton verarbeite, arbeite ich z. B. an neuen Formen und Verpackungslösungen. Außerdem bin ich zweifache Mutter und werde von meinen Kindern auf Trab gehalten.

Deine Leidenschaft für Formen und Material ist in deiner Arbeit deutlich zu spüren. Woher kommt denn diese Liebe zu Beton? 


Für meine Diplomarbeit im Bereich Produktdesign habe ich mich bei der Themenwahl für ein Sitzmöbel aus Beton entschieden. Es folgte eine unendliche Recherche. Ich konnte kaum aufhören zu suchen und herauszufinden was alles möglich ist. Mir war schnell klar, dass ich kein klotziges, eckiges Gussstück schaffen wollte, sondern möglichst filigran und dünnwandig arbeiten möchte. Das Ergebnis war ein geschwungener Sessel aus Textilbeton, der aus einem Spezialbeton und einem Carbongrid entstanden ist. Die Verarbeitungstechnik nutze ich nun oftmals. So kann ich sehr leichte und dennoch stabile Objekte erzeugen. Es ist immer wieder toll über die Oberfläche zu streichen und zu sehen, wie unterschiedlich sich Poren und Schattierungen zeigen.



Gibt es einen Tipp von dir für Selbermacher, auf das man beim Verarbeiten von Beton besonders achten sollte?

Man muss sich ein wenig Zeit nehmen, um rum zu probieren. Dann bekommt man langsam ein Gefühl für das Material. Wichtig ist z. B., dass der Beton lange genug durch geknetet wird und nicht mehr Wasser verwendet wird als angegeben. 
Zum Entformen ist ein Trennmittel wichtig, da die Form sonst leidet oder sogar zerstört wird. Bei der Form selbst sollte man sich klar machen, dass der Beton alles ganz genau abbildet. D.h. jede Unebenheit aber auch Glanz oder Muster einer Oberfläche werden übernommen.

Dein Lieblingsprodukt aus deinem Shop oder gibt es ein Projekt welches du unbedingt noch umsetzen möchtest?

Grundsätzlich mag ich alle meine Entwürfe. Der Betonzeitungsständer gefällt mir jedoch besonders gut. Die Schalen und verschiedenen Schmuckstücke runden das Sortiment ab. Ich habe vor einiger Zeit ein kreisrundes Wandbild entwickelt, welches auch als Tischplatte verwendet werden kann. Aufgrunde der Größe und des Gewichts, stellt der Versand nun eine große Herausforderung dar. Ich hoffe, bald eine Lösung zu finden. Momentan arbeite ich an weiteren Ideen, so dass auch in nächster Zeit für neue Produkte made by Betonfusion. gesorgt ist. 



Und zum Schluß: Verrätst du uns deine Inspirationsquellen?

Ganz unterschiedliche Dinge. Wenn ich nach Neuem suche, nehme ich mir gerne Zeitschriften oder Bücher mit völlig anderen Themen vor. Das kann ein Comic von meinem Sohn sein oder die Motorradzeitschrift meines Mannes. Fotos von Essen, Mode, Landschaften... Meist suche ich nicht, sondern denke plötzlich, dass man diese Form oder jenes Material mal in bzw. mit Beton sehen müsste und beginne zu skizzieren oder auch direkt zu formen.



Liebe Sabine, ich sage danke für das Interview und schön, dass du dabei warst!

Betonschalen: Dawanda
Mehr von Betonfusion: Website | Shop | Facebook



Mittwoch, 13. Mai 2015

Möbel selber bauen | Regal im skandinavischen Design



Möbel kaufen kann jeder. Möbel bauen auch.

Denn der Selbstbau ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht denken mag und man ist nachher irre stolz auf sein individuelles Möbelstück.
Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Kreuzberg Chair, den ich zusammen mit meinem Freund gebaut habe? Eines meiner absoluten Lieblingsmöbelstücke und täglich im Einsatz. Dazu darf sich ab heute ein selbstgebautes Regal gesellen.




Als Vorlage für mein neues Regal diente das wunderschöne Do Shelf System von SKAGERAK. Das habe ich vor einiger Zeit in einem Laden entdeckt und seitdem ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. Liebe auf den ersten Blick. Denn es wirkt skandinavisch leicht mit dem hellen Holz und den weißen Brettern und bietet genügend Platz und Stellfläche um seine Lieblingsstücke auszustellen. Und wir Dekoverrückten wissen, davon kann man nie genug haben. ;-)

Gebaut ist es aus gewöhnlichen Rundhölzern und den EKBY TONY Regalböden von IKEA und nach derselben Methode (also mit Gewindestangen und Muffen), wie schon meine Etagere HIER.









Habt ihr auch schon Möbel selbst gebaut oder kauft ihr dann doch lieber?
Wenn ihr Lust habt, zeigt mir doch eure Kunstwerke oder berichtet mir von euren Erfahrungen in den Kommentaren. Ich bin sehr gespannt!

Alles Liebe,
Rebecca


PS: Liebe Astrid, herzlichen Dank für die traumhaften Papierlichter! Sie sind einmalig schön und wie du siehst, haben sie auch schon ihren Platz gefunden. ;-)



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